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FPÖ-Mann Norbert Hofer
Der prorussische Präsidentschaftskandidat

Nur sehr knapp hatte der Ex-Grünen-Chef Alexander van der Bellen im vergangenen Mai die Präsidentschaftswahlen in Österreich gewonnen. Doch dann klagte die FPÖ dagegen. Und bekam Recht. Neuer Wahltermin ist jetzt der 4. Dezember. Das Rennen könnte diesmal der Rechtspopulist Norbert Hofer machen. Er und seine FPÖ glauben, auch in Österreich vom sogenannten Trump-Effekt profitieren zu können. Und: Derzeit vergeht kein Tag, an dem Hofer nicht seine Nähe zu Russland zeigt.

Schon seit längerem sucht die FPÖ die Nähe Moskaus. Und auch die Verbündeten Russlands auf dem Balkan, wie zum Beispiel Serbien, werden von der FPÖ und Norbert Hofer verstärkt hofiert. So erhalten etwa Nationalisten in der serbisch geprägten Republika Srpska Unterstützung, die die Unabhängigkeit von Bosnien-Herzegowina anstreben. Im Gegenzug hofft Hofer auf geschätzt 70.000 Wahlstimmen aus der serbischen Community in Österreich. Denn die Österreicher mit serbischen Wurzeln könnten am 4. Dezember das Zünglein an der Waage sein, bei einem möglichen Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die Serben wissen, dass die FPÖ die Serben liebt. Und dadurch bekommen die Serben mehr Selbstvertrauen.

Österreicher mit serbischen Wurzeln

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Trump-Effekt in Österreich: Norbert Hofer biedert sich Serbien und Russland an

Norbert Hofer kürzlich beim Besuch des Putin-Freundes und serbischen Präsidenten Tomislav Nikolic.

Autor: Darko Jakovljevic

Kamera: Daniel Dzyak, Valentin Platzgummer, Mladen Pehar

Ton: Florian Lachinger

Schnitt: Günter Stöger

[Die Serben], das sind Menschen, die gleich denken, gleiche Werte haben, gleiche Kultur haben wie wir. Wir haben nur eine andere Sprache.

Norbert Hofer, FPÖ-Präsidentschaftskandidat
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