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Die 22-jährige Belgrader Studentin Irena Vari ist schon seit 14 Monaten im freiwilligen Einsatz, um den Flüchtlingen zu helfen. Foto: BR | Dejan Stefanovic

Traumatisierte Migranten und gestresste Helfer – eine Studentin erzählt
Belgrad bleibt ein Hotspot für Flüchtlinge

Die Balkanroute ist zwar seit März offiziell geschlossen – Mazedonien, Bulgarien und andere Ländern haben Grenzzäune hochgezogen – doch es kommen weiter täglich hunderte Flüchtlinge illegal über die Grenzen, die meisten mit Hilfe von Schleppern. Wichtige Durchgangsstation für die Menschen aus Syrien, Afghanistan und anderen Ländern ist die serbische Hauptstadt Belgrad. Dort campieren nach wie vor jede Nacht rund tausend Flüchtlinge unter freiem Himmel. Rund 6000 Flüchtlinge halten sich nach offiziellen Angaben in Serbien auf, die meisten versuchen über Ungarn Richtung Deutschland weiterzukommen. Auffallend ist die anhaltend große Hilfsbereitschaft der Belgrader. Die 22-jährige Studentin Irena Vari, seit 14 Monaten im freiwilligen Einsatz, erzählt von traumatisierten Flüchtlingen und der täglichen Belastung für Helferinnen und Helfer. 

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Die Hilfsorganisation "Info Park" mußte ihre Holzbude verlassen. Aber sie geben nicht auf und arbeiten von einem nahgelegenen Bürogebäude aus weiter. Foto: BR | Till Rüger
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Unser Ziel ist Deutschland – so Gott will.

Flüchtlingsfamilie aus Syrien im Stadtzentrum von Belgrad

Bei dieser Arbeit gewöhnen Sie sich irgendwie daran, dass Sie viele Frauen und Kinder weinen sehen. Aber vor allem, seit die Balkanroute offiziell zu ist, haben wir auch Männer, erwachsene Männer, die völlig enttäuscht und verzweifelt sind…

Irena Vari, Flüchtlingshelferin der Organisation „Info Park“
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