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Wiesn-Gaudi unterm Riesenrad. Foto: BR | Michael Mandlik

Oktoberfest-Feeling im Wiener Prater
„Ozapft is“ unterm Riesenrad

Natürlich will die österreichische Hauptstadt Wien auch in diesem Punkt dem bayerischen Original in nichts nachstehen. Na gut, sagen wir mal: in fast nichts.

Das „Wiener Wiesn-Fest“ findet ja auch erst zum 9.Mal auf der Kaiserwiese beim Wiener Prater statt. Dafür bekommt man schon beim Eintritt in das Festareal ein gutes Gefühl, dass man hier Feststimmung nicht bloß kopiert, sondern den Besuchern so etwas wie ein eigenständiges Brauchtums-, Handwerks- und Musikfest bieten möchte. Um drei große Festzelte, vier sogenannte Almen und mehrere Verkaufsbuden rankt sich die „Flaniermeile“, auf der die Wiener zahlreich ihre oftmals sichtbar edlen Trachten zur Schau stellen können. Wer auf dem Wiesnfest „ohne“ ankommt und sich unpassend gekleidet fühlt, kann sogar noch auf dem Areal Dirndl oder Lederhosen kaufen. Durchaus angenehm auch: die Wiener Wiesn kommt musikalisch zünftig daher und akustisch nicht überfrachtet, weil die oftmals lärmenden Fahrgeschäfte hier ja dauerhaft auf dem benachbarten Würstelprater untergebracht sind. Laut ist es in den Bierzelten und Almen natürlich trotzdem und auf den Bänken geschunkelt und getanzt wird schon am frühen Nachmittag; und noch eine Gemeinsamkeit gibt es diesmal mit dem Münchner Oktoberfest: am Eingang werden Besucher mit Taschen oder Rucksäcken von Sicherheitskräften akribisch kontrolliert. Das Wiener Wiesn-Fest ist bis zum 9.Oktober täglich von 11.30 Uhr bis 23.30 Uhr geöffnet.

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