Innerhalb von zwei Stunden vielen 93 Liter Regen pro Quadratmeter. Danach wurde die Verwüstung erst offenbar, wie hier in der Nähe von Tetovo. Foto: picture-alliance | dpa

Schwere Unwetter in Mazedonien
"Es war eine Wasserbombe"

Drastische Worte wählte Skopjes Bürgermeister Koce Trajanovski angesichts der massiven Schäden, die das Unwetter vom vergangenen Samstag verursacht hat. Und tatsächlich wird das Unwetter als besonders extremes Wetterereignis in die Geschichte Mazedoniens eingehen –  in wenigen Stunden hat es so viel geregnet wie sonst in einer Augusthälfte. Die meisten Opfer sind im Nordosten der mazedonischen Hauptstadt zu Tode gekommen, viele sind in ihren Häusern ertrunken,  das Wasser kam viel zu schnell. Dramatische Szenen spielten sich auf der Städtischen Ringautobahn ab – Autos und LKW sind von Wasser- und Schlammmassen weggespült worden, den Fahrern blieb keine Zeit zum Ausweichen. In Skoplje gehen indes die Aufräumarbeiten weiter, Teile der Stadt sind immer noch unter Geröll begraben, besonders schlimm ist es in den Vororten.  Für die Stadt ist gestern ein 15-tägiger Ausnahmezustand ausgerufen worden, auch das Militär wird eingesetzt.  Die Bürger Mazedoniens organisieren über Soziale Netzwerke Hilfslieferungen für die Betroffenen, auch aus den Nachbarländern Serbien, Albanien und Bulgarien gibt es Beileidsbekundungen und Hilfsangebote.

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Besonders die Vororte von Skopje wurden von den schweren Regenfällen verwüstet. Foto: BR | Zoran Avramovski
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Autos wurden wie Streichholzschachteln umher gewirbelt

Die mazedonische Polizei dokumentiert die Schäden

Der Tag danach

Quelle: Youtube | Videoaufnahmen der mazedonischen Polizei

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