Solche Warnschilder am Rand von Minenfeldern finden sich noch in vielen Teilen Bosnien-Herzegowinas. Foto: BR | Eldina Jasarevic

Virtuelle Monsterjagd auch in Bosnien-Herzegowina
Pokémon-Hype bis ins Minenfeld

Pokémon-Fieber auch in Bosnien-Herzegowina: Doch hier ist das Smartphone-Spiel mit besonderen Gefahren verbunden. Auf rund 1100 Quadratkilometern lagern noch Landminen aus dem Bürgerkrieg von 1992-95. Zwar wird in den Medien laufend vor der bleibenden Minengefahr gewarnt, doch in sozialen Netzwerken sind schon Fotos aufgetaucht, auf denen Kinder mit Smartphone lächelnd neben einem Minenwarnschild posieren. Nichtregierungsorganisationen setzen spezielle Pokémon-Spots im Internet dagegen.

„Es gibt eigentlich keinen Grund, in Minenfelder zu laufen, weil es dort praktisch nichts zu fangen gibt“, sagen Mitglieder der Facebook-Gruppe ‚Pokemon Go Sarajevo Gotta Catch ´em All‘, „aber manche machen sich offenbar einen Spaß daraus, zumindest an die Grenzen zu gehen.“

 

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Haris und Haris, zwei 14-jährige Freunde aus Sarajevo auf Pokémon-Jagd. Foto: BR | Eldina Jasarevic
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