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Bild: picture alliance | dpa

Menschenunwürdige Haftbedingungen
Häftlingsrevolte in Rumänien

Häftlinge weigern sich in ihre Zellen zu gehen, treten in den Hungerstreik oder verbrennen ihre Matratzen; damit wollen sie auf ihre unerträglichen Haftbedingungen aufmerksam machen, wie Überbelegung, schlechtes Essen und Ungeziefer in den Zellen. Zugleich heizten zwei Privatsender, die wegen Korruption verurteilten Medienmagnaten gehören, mit Direktübertragungen die Revolte an. Ziel ist eine Amnestie zu erzwingen. Die rumänische Justizministerin schließt eine Amnestie mittlerweile aus, sie sei keine Lösung und kündigt Reformen an. Die Haftbedingungen im EU-Mitgliedsland Rumänien werden von Brüssel und von Menschenrechtsorganisationen seit Jahren scharf kritisiert, sie entsprechen nicht den europäischen Normen.

"Die Krise im Strafvollzug ist eine systemische Krise: Die Situation ist gravierend und sie ist es nicht erst seit gestern oder vorgestern, sondern seit mehr als 20 Jahren."

Justizministerin Raluca Pruna

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Screenshot, Sender DIGI 24, vom Juli 2016
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