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Flüchtlinge in Horgos/Serbien - nahe der ungarischen Grenze (11.07.2016). Foto: picture alliance | dpa

Die Balkanroute wird wieder durchlässiger
Entsteht ein „serbisches Idomeni“?

Über die offiziell geschlossene Balkanroute kommen wieder deutlich mehr Flüchtlinge, warnt das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Seit Ungarn zudem verstärkt Flüchtlinge Richtung Süden zurückschickt, sieht sich vor allem Serbien unter Druck. In der Nähe von Horgos an der serbisch-ungarischen Grenze droht laut Flüchtlingshelfern ein neues wildes Lager, ein „serbisches Idomeni“ zu entstehen. Auch in der serbischen Hauptstadt Belgrad berichten Helfer von wieder deutlich mehr zu versorgenden Flüchtlingen, die durch ihre Erfahrungen mit kriminellen Schleppern traumatisiert oder nach Misshandlungen durch Sicherheitskräfte körperlich verletzt sind. Dass sie tagelang ohne Trinkwasser und Nahrung unterwegs waren, dass sie von Polizisten geschlagen oder Polizeihunden angefallen wurden, berichten Flüchtlinge sowohl von ihrem Weg durch Bulgarien als auch durch Ungarn. Die ungarische Regierung widerspricht empört. Und die österreichische Regierung will Ungarn nach Kräften unterstützen. Von einem Ende der Flüchtlingskrise kann jedenfalls keine Rede sein…

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Irena Vari, Flüchtlingsaktivistin der NGO "Info Park" in Belgrad. Foto: BR | Dejan Stefanovic
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Bevor uns die ungarischen Sicherheitsleute an die Grenze zurückbrachten, haben sie Hunde auf uns gehetzt und uns geschlagen. Sie behandeln uns wie Feinde.

Ein Flüchtling aus Afghanistan an der serbisch-ungarischen Grenze
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