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Die kroatische Hauptstadt Zagreb ist ein buntes Gemisch aus Gründerzeitarchitektur, jugoslawischer und moderner Industriebauten. Foto: BR | Karla Engelhard

25 Jahre Unabhängigkeit in Slowenien und Kroatien
Kroatien – Traurige Bilanz, aber Aufbruchstimmung

Nach einem Referendum über die Unabhängigkeit Kroatiens, bei dem sich mehr als 90 Prozent der Wahlbeteiligten für die Souveränität ausgesprochen hatten, erklärte Kroatien am 25. Juni 1991 unter Franjo Tudjman seine Unabhängigkeit. Bereits einen Tag später, am 26. Juni 1991, erkannte Nachbar Slowenien den neuen Staat an. Slowenien hatte sich zu dieser Zeit ebenfalls unabhängig erklärt. Die de facto von Serbien dominierte Jugoslawische Volksarmee (JNA), versuchte die Unabhängigkeitsbestrebungen beider ehemaliger Republiken militärisch niederzuwerfen. Der militärische Versuch, kroatische Gebiete, die von Serben bewohnt wurden, von Kroatien abzuspalten und mittelfristig an Serbien anzugliedern, mündete in einen fast vier Jahre andauernden Kroatienkrieg. An dessen Ende hatten rund Zweidrittel der serbischen Bevölkerung ihre Heimat in Kroatien verlassen. Vor drei Jahren wurde Kroatien EU-Mitglied. Das kleine Küstenland gehört zu den wirtschaftlich schwachen EU-Mitgliedern und steht, nach einer monatelangen Regierungskrise, vor Neuwahlen. Offiziell gefeiert wird der 25. Jahrestag der Unabhängigkeit nicht, aber die Chancen vorgezogener Neuwahlen sorgen für Aufbruchstimmung.

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Ein Gewitter braut sich über der Zagreber Altstadt zusammen – dort bilden Parlament, die Kirche St. Markus und die Regierung auch architektonisch eine dreiseitige Einigkeit. Kurz nach Aufnahme des Fotos trat die Regierung zurück und das Parlament löste sich auf – Neuwahlen, voraussichtlich im September, sorgen für Aufbruchstimmung. Foto: BR | Karla Engelhard
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