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Blick auf Ljubljana. Foto: BR | Stjepan Milcic

25 Jahre Unabhängigkeit in Slowenien und Kroatien
Slowenien - EU-Musterschüler und erfolgreicher Krisenmanager

Zu Feiern hat Slowenien allen Grund. Am staatlichen Festakt, am 24.06.2016, sind Präsidenten aus etlichen Ländern geladen, mit dabei der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck. Slowenien gilt als EU-Musterschüler unter den Transformationsländern vom Balkan und wurde seinem Ruf gerecht. Die Privatisierung verlief gut und die Folgen der europaweiten Finanzkrise bekam das Land selbständig in den Griff, ohne EU-Rettungsschirm. Die Unabhängigkeit Sloweniens begann vor 25 Jahren jedoch mit einem 10-Tage-Krieg einer sich rasch formierenden slowenischen Armee gegen die von Serbien dominierte jugoslawische Armee. Letztere ließ Panzer auch an der Grenze zu Österreich in Stellung bringen. Doch alles lief glimpflich ab. Die internationale Anerkennung kam ein halbes Jahr später. Auf Drängen Deutschlands einigten sich die EU-Außenminister erst am 17. Dezember 1991 im Grundsatz darauf, die Unabhängigkeit der beiden bedrängten Republiken Kroatien und Slowenien zum 15. Januar 1992 anzuerkennen. Jugoslawien gab es zu dieser Zeit nur auf dem Papier. In Kroatien tobte der Krieg, in Slowenien wurde begonnen die Kriegsschäden zu beseitigen und Bosnien rüstete sich zum Krieg.

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Titos Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien zerfiel vor 25 Jahren. Im Künstlerzentrum „Metelkova“ in Ljubljana hat Tito noch immer einen Platz an der Wand. Foto: BR | Isabella Purkart
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