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drMarias:

Eine aufrüttelnde Ausstellung in Budapest
Kunst gegen Terror

Ein nackter Hitler in einem Atelier , Captain America als negativer Propagandaheld, unschuldige Mädchen schauen sich einen Zeichentrickfilm an – drei Gemälde von drei Künstlern.  Alle drei sind in Serbien geboren, alle drei wohnen und arbeiten seit Jahrzehnten in Ungarn. Sie gehören zu ungarischer Minderheit in der Vojvodina, Nordserbien. In den 90-er Jahren, im jugoslawischen Zerfallskrieg haben sie erlebt, was Propaganda, Hass, Medienterror und Krieg bedeuten. Sie sind überzeugt, dass man auch mit Kunst etwas gegen Terror, politischer Druck, oder Propaganda tun kann.

Drei Künstler – drei Generationen: Miklos Soltis ist der jüngste Künstler unter ihnen. Er ist 1980 in Subotica (ungr. Szabadka) geboren. Er benutzt Captain America, den Superhelden, als negatives Beispiel für Propaganda. „Damit kann ich Länder, Nationen kritisieren, deren nationales Selbstbewusstsein übersteigert ist“, erklärte er der ARD in einem Interview.

David Utcai ist 1977 in Novi Sad (ungr.Ujvidek, dt. Neusatz) geboren. Er porträtiert sehr gerne Kinder. „Als Kontrapunkt des Terrors“, beschreibt er seine Motivation. „Die Kinder wissen noch nicht, was für eine Gesellschaft auf sie wartet. In meinen Gemälden sind die Akzente auf Generationen und nicht auf Terror gesetzt“.

Bela Marias, oder wie man ihn in Ungarn kennt drMarias ist 1966 in Novi Sad (ungr.Ujvidek, dt. Neusatz) geboren. Er ist nicht nur Maler, sondern auch Schriftsteller und Musiker. Seine Gemälde kritisieren die ungarische politische – wirtschaftliche Elite. Immer wieder nimmt er auch gerne Boulevardthemen auf  und kritisiert damit die ungarischen Stars und Sternchen.  Um seine Gemälde zu verstehen, muss man die Verhältnisse in Ungarn und Geschichte des Landes gut kennen.

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