Mehrere Kühe auf einer Almwiese am Wildkogel in Österreich. Foto: picture-alliance | dpa

Milchseen, fallende Milchpreise und Absatzschwierigkeiten
Auch bei Österreichs Milchbauern liegen die Nerven blank

Der europäische Milchsee füllt sich nach dem Ende der  EU-Milchquote weiter und auch die Milchkrise spitzt sich weiter zu. In Deutschland sank der Milchpreis für Rohmilch erstmals unter 20 Cent, in Österreich rutschte er von 40 auf runde 27 Cent pro Kilo (der Milchpreis wird in Kilogramm abgerechnet) und liegt damit ebenfalls unter den Herstellungskosten. Etliche Milchbauern stehen vor dem Aus. Schuld ist unter anderem ein Preisdumping der Handelsketten. Sie ersetzen bereits bei Milchprodukten ihrer Billig-Eigenmarken heimische durch noch günstigere ausländische Milch. Nur Biomilch lohnt sich noch, aber  ihre Herstellung ist teuer und aufwendig.  Die österreichische Landwirtschaftskammer plant im Juni einen runden Tisch zum Milchpreis und schaut vorab auf den Milchgipfel  beim deutschen Nachbarn, wo es den Milchbauern noch schlechter geht – trotz teilweiser Massentierhaltung.

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Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe. Foto: BR
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