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Die Kandidaten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer bei ihrer letzten TV-Debatte vor der Wahl. Foto: Sendungsbild ORF 2,

Vor der Präsidenten-Stichwahl in Österreich
Samthandschuhe statt Attacke im TV-Duell

Der Wahlkampf war immer aggressiver geworden. Vergangenen Sonntag überzogen sich FPÖ-Kandidat Norbert Hofer und Ex-Grünen-Parteichef Alexander Van der Bellen im privaten Fernsehsender ATV mit teils wüsten Beschimpfungen. Im letzten Duell vor der Stichwahl blieben die Kontrahenten im ORF dagegen gesittet, fast zahm. Bewusste Taktik oder pure Erschöpfung – darüber gehen die Meinungen auseinander. Heute endet mit den Abschlusskundgebungen der Kandidaten ein vierwöchiger Dauerwahlkampf für die Präsidenten-Stichwahl. Umfragen wurden zuletzt nicht mehr veröffentlicht – zu weit lagen die Meinungsforscher vor der ersten Wahlrunde daneben. Damals hatten Norbert Hofer 35,1 Prozent, Alexander Van  der Bellen 21,3 Prozent der Stimmen geholt. Der Ex-Grünen-Chef, der offizielle als Unabhäniger antritt, muss viel aufholen. Van der Bellen warnt vor einer „Blauen Republik“. Favorit Hofer will, falls er als erster FPÖ-Kandidat in die Hofburg einzieht, das Amt deutlich aktiver wahrnehmen als alle Vorgänger. Es würde „unangenehm werden“, wenn Hofer ständig FPÖ-Positionen einbringt und wie angekündigt auf EU-Gipfel mitfährt, sagt der Chefredakteur des Magazins Profil, Christian Rainer: „Das hat Europa noch nicht erlebt.“

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