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Der Präsident der Republika Srpska Milorad Dodik und der FPÖ-Vorsitzende Heinz-Christian Strache (re.) bei einer Pressekonferenz zu den Beziehungen zwischen Österreich und der Republika Srpska in Wien (21.09.2015). Foto: picture alliance | dpa

FPÖ unterstützt Nationalismus auf dem Balkan
Norbert Hofers Außenpolitik: Ein (r)echter Balkanpolitiker

Der Wiener FPÖ Vizebürgermeister spazierte am Wochenende mit den bekanntesten Nationalisten auf dem Balkan durch Banja Luka. Der Präsident der Republika Srpska Milorad Dodik forderte die serbisch-stämmigen Österreicher auf, die FPÖ zu wählen. Und nach dem ersten Wahldurchgang gratulierte Dodik dem siegreichen FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer, den er als „Freund Serbiens“ bezeichnete. Denn Hofer unterstützt die Spaltungspolitik Dodiks und meinte: „Etwas das nicht zusammengehört, kann nicht zusammenwachsen.“ Der Haken: Die in der Mehrheit von Serben bewohnte Republika Srpska ist seit dem Daytoner Friedensvertrag 1995 Teil von Bosnien und Herzegowina. Ihre Abspaltung, auch durch ein Referendum, widerspräche internationalem Recht. Wenn die FPÖ und Hofer die Abspaltung der Republika Srpska unterstützen, ist das gefährlich. Bosnien-Herzegowina ist bis heute fragil. Ideologisch ist die Nähe offensichtlich: Wenn FPÖ-Chef Strache und sein Bundespräsidentenkandidat Hofer für eine Volksabstimmung in Südtirol eintreten, bedienen sie die gleichen völkischen Vorstellungen vom Regieren.

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Valentin Inzko, der Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, meint im Interview dazu, dass gewisse rote Linien nicht überschritten werden dürfen. Foto: Office of the High Representative (OHR)
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Der Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer (li.) mit dem FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache (re.) bei der Abschlusskundgebung für den ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl (22.04.2016). Foto: picture alliance | dpa
Der Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer (li.) mit dem FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache (re.) bei der Abschlusskundgebung für den ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl (22.04.2016). Foto: picture alliance | dpa
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