Google Maps-Vorschau - es werden keine Daten von Google geladen.

Werner Faymann nach seinem Rücktritt als Bundeskanzler der Republik Österreich. Foto: picture-alliance-dpa

Nach dem Faymann-Rücktritt
Wie geht es weiter in Österreich?

Ein Paukenschlag, ein längst überfälliger Schritt, ein Coup, der letzte Akt des Absicherungskünstlers – so bezeichnen Politiker, Medien und Politikbeobachter in Österreich den Rücktritt von Bundeskanzler Werner Faymann. In einem sind sich aber alle einig: Mit dem bloßen Austausch von Personen ist die tiefe Krise in SPÖ und Regierung nicht zu meistern. Die Regierungspartei müsse sich nun inhaltlich und strukturell schnellstmöglich neu aufstellen. 18 Wahlen hat die SPÖ unter Faymann verloren und dabei 1 Million Wähler – für Politikbeobachter war der Rücktritt des Kanzlers deshalb nur eine Frage der Zeit.

Immer öfter steht aber auch das Wort Neuwahlen im Raum. Der Chef des SPÖ-Koalitionspartners ÖVP und Interims-Kanzler Reinhold Mitterlehner hat sich bislang zwar dagegen ausgesprochen. Intern soll seine Partei aber schon darüber diskutieren, die Gunst der Stunde zu nutzen und ihren jungen ÖVP-Shooting-Star und beliebten Außenminister Sebastian Kurz als Spitzenkandidat für eine Neuwahl auf den Schild zu heben. Beobachter halten das zwar für unwahrscheinlich. Das Treffen des ÖVP-Bundesvorstands heute Nachmittag wird trotzdem mit Spannung erwartet. Dort will der Koalitionspartner der SPÖ besprechen, wie es nach dem Faymann-Rücktritt weitergehen soll.

Soundcloud-Vorschau - es werden keine Daten direkt von Soundcloud geladen.

Lade Inhalte

Lade Inhalte Lade Inhalte
0:00 | 0:00
Was Sie noch interessieren könnte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.