Norbert Hofer hat den ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl überlegen für sich entschieden. Foto: picture-alliance | dpa

Nach der ersten Runde der Präsidentenwahl
FPÖ-Triumph – die Reaktionen in Österreich

Erdrutschsieg“, „Erdbeben“, „Der Tag, an dem Österreich blau wurde“ lauten die Schlagzeilen am Tag nach der ersten Runde der Bundespräsidentenwahl. Blau ist die Farbe der rechtspopulistischen FPÖ. Die Kandidaten der rot-schwarzen Regierungskoalition hatten keine Chance. Erstmals seit 1945 wird der künftige Bundespräsident nicht aus den Reihen von SPÖ und ÖVP kommen. FPÖ-Kandidat Nobert Hofer, siegte laut vorläufigem Endergebnis mit 36,4 Prozent der Stimmen überraschend deutlich. Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen muss in der Stichwahl einen Rückstand von gut 15 Prozentpunkten aufholen. Doch er glaubt, die Karten werden nun „neu gemischt“. Wahlforscher sagen, Hofer ist für die Stichwahl Favorit. Van der Bellen hat dann eine Chance, wenn er die Nichtwähler der ersten Runde überzeugen kann, am 22. Mai für ihn zu stimmen. Und die Regierung? Sie will weitermachen wie bisher, jedenfalls personell. Kanzler und Vizekanzler schließen einen Rücktritt aus.

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Der Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten im Leopoldinischen Trakt der Wiener Hofburg. Foto: BR | Karin Straka
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Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen hofft in der Stichwahl am 22. Mai auch auf die Stimmen der Nichtwähler der ersten Wahlrunde. Foto: picture-alliance | dpa
Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen hofft in der Stichwahl am 22. Mai auch auf die Stimmen der Nichtwähler der ersten Wahlrunde. Foto: picture-alliance | dpa
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