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Seit Tagen wird das Regierungsgebäude Abend für Abend mit Farbbeuteln beworfen. Foto: BR | Sasko Golov

Der Druck der Straße wächst
Mazedonien vor der Revolution?

Vergleichsweise friedlich verlief die Demonstration in der vergangenen Nacht im Mazedoniens Hauptstadt Skopje.  Es kam lediglich zu vereinzelten Rangeleien zwischen Regierungsgegnern und Sicherheitskräften, das Regierungsgebäude wurde – wie in den vergangenen Tagen auch- mit Steinen und Farbbeuteln beworfen.

Mehrere zehntausend Menschen protestierten erneut gegen die durch Mazedoniens Präsident Gjorge Ivanov verfügte Amnestie von 56 führenden Politikern; diese sind mutmaßlich in einen gigantischen Abhörskandal verstrickt.

Vermutlich weil die Europäische Union am gestrigen Tag mit Sanktionen gegen diese Politiker gedroht hat, um ein weiteres Abgleiten des Landes ins Chaos zu verhindern, lenkte Präsident Ivanov am späten Nachmittag ein. Er signalisierte seine Bereitschaft, die umstrittene Amnestie zurück zu nehmen.

Ungeachtet dessen gehen in Skopje und anderen mazedonischen Städten immer mehr Menschen auf die Straße, um gegen Korruption und Machtmissbrauch im Land zu demonstrieren.

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Demonstrationen in Skopje vom 21.04.2016

Kamera: Dejan Acevski

Schnitt: Christine Dériaz

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"Freiheit statt Angst" steht auf dem Triumphbogen in Skopje geschrieben. Foto: BR | Sasko Golov
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Kommentare (1)

Was n das fürn Artikel?
Was für ne Revolution?
Weil einige Oppositions aktivisten meinen sie wollen an die Macht?
LOL

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