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Der Leopoldinische Trakt der Hofburg in Wien. Die Appartements von Maria Theresia und Joseph II. gehören heute zu den Amtsräumen des österreichischen Bundespräsidenten. Foto: picture-alliance | dpa

Grün, FPÖ oder Frau – offenes Rennen in Österreich
Wahlkampf um das Amt des Bundespräsidenten

Am 24. April wählt Österreich einen neuen Bundespräsidenten. Oder eine Präsidentin – auch die parteiunabhängige Richterin Irmgard Griss ist im Wahlkampfendspurt. Der jetzige Präsident Heinz Fischer darf nach zwei Amtsperioden nicht mehr antreten. In Umfragen führt überraschend der 72jährige Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen. Dabei sorgt der Wirtschaftsprofessor für Zündstoff: er würde keinen FPÖ-Kanzler vereidigen, selbst wenn die Rechtspopulisten die nächste Wahl gewinnen, sagt Van der Bellen. Die FPÖ hat Norbert Hofer, 45, für das Amt des Bundespräsidenten nominiert. Er gilt als das „freundliche Gesicht“ der FPÖ, doch betont selbst, etwa beim Thema Flüchtlinge „knallhart“ zu sein. Die Kandidaten der Regierungsparteien scheinen erstmals seit 60 Jahren in einem Präsidentschaftswahlkampf abgeschlagen. Und dann ist da noch Opernball-Dauergast Richard Lugner, der den „Kasperl“ im Kandidatenfeld gibt. Grün, FPÖ oder Frau? Alles wäre neu für Österreich – und eine Richtungsentscheidung. Eine Wahlkampf-Reportage von Ralf Borchard.

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Die parteiunabhängige Richterin Irmgard Griss beim Wahlkampf auf dem Viktor-Adler-Markt im 10. Wiener Gemeindebezirk. Foto: BR | Karin Straka
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