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Blumenrad. Foto: BR | Stephan Ozsváth

250 Jahre Prater
Vergnügen in Familienhand

Vor 250 Jahren öffnete Kaiser Joseph II. das royale Jagdgebiet für das Volk. Der Prater wurde zum Ort der Begegnung von Herrschern und Beherrschten. Denn schon bald öffneten Schankbuden, Kaffeehäuser und allerlei Attraktionen waren zu bestaunen: Haarweiber und Rumpf-Männer, Völkerschauen, aufwendige Feuerwerke, Kasperle-Theater. Für jeden war etwas dabei.

Zur Weltausstellung 1873 begann die Blütezeit des Prater. Asphaltierte Wege entstanden, wackelige Buden wurden abgerissen, neue Attraktionen kamen hinzu: Etwa das Riesenrad, heute Wahrzeichen der Stadt, das 1897 nur als temporäre Attraktion gedacht war und letztlich sogar zwei Kriege überdauerte.

Heute lockt der „Wurstlprater“ pro Jahr im Durchschnitt 4 Millionen Besucher an – Nostalgiker, Adrenalin-Junkies oder den Place-to-Be-Fetischisten. 1000 Menschen bietet der Wurstlprater ein Auskommen, die meisten Fahrgeschäfte, Geisterbahnen, Gastronomie-Betriebe sind Familienunternehmen.

Stefan Sittler-Koidl stammt aus einer alt-eingesessenen Praterfamilie, seine Frau aus einer anderen. „Wir machen es wie die Habsburger“, lacht er, „wir führen keine Kriege, wir heiraten“. Und die nächste Generation steht schon in den Startlöchern: Zwei ihrer vier Kinder sind im Prater geboren, im Wohnhaus hinter dem Blumenrad.

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Am 7. April 1766 - vor 250 Jahren - gab Kaiser Joseph II. den Prater für die Wiener Bevölkerung frei.
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