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Ausstellungs-Plakat „In den Prater!“ Foto: BR | Stephan Ozsváth

250 Jahre Prater-Geschichte im Wien-Museum
„In den Prater!“

Die Ausstellung führt durch 250 Jahre Pratergeschichte: Vom kaiserlichen Jagdrevier zum Wurstl-Prater in 650 Exponaten. Das sind Fotos, Video-Clips, Musik, Interviews mit Prater-Unternehmern, und Originalen: Einem Karussellpferd aus dem 19. Jahrhundert, einem Watschenmann aus der Zwischenkriegszeit und einem Autoscooter aus den 60er Jahren.

 

„Der Prater war immer ein Ort der Begegnung“, sagt Kuratorin Ursula Storch, die pünktlich zum Geburtstag auch ein Büchlein über die bunte Geschichte des knapp 6 Quadratkilometer großen Areals im zweiten Wiener Bezirk vorgelegt hat. Adel und Volk trafen hier zusammen, Haute Volée und Halbwelt.

 

Dem Wurstl-Prater mit seinen Jahrmarkt-Attraktionen gaben die zahlreichen Kasperle-, oder „Wurstl-Theater“ den Namen – eine Figur, die die Obrigkeit verspottete. Ein Modell des Wahrzeichens Riesenrad steht auch in der Ausstellung, und typisch Wien wurde „aus dem Provision eine Dauereinrichtung“, meint Storch.

 

In Videos erzählen alteingesessene Prater-Unternehmer ihre Geschichten. Sie prägen den Wurstl-Prater seit langem. Schon als Joseph II. den Prater für das Volk öffnete, entstanden schnell Kaffeehäuser und Buden, es gab allerlei Lustbarkeiten, bis hin zur Prostitution. Einen Aspekt spart die Ausstellung im Wien-Museum aus: Die „Arisierung“ von Prater-Unternehmen. Dies wird aber im Jüdischen Museum Wien in einer aktuellen Schau ergänzt.

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Der Prater hat auch viele Musiker inspiriert. Foto: BR | Stephan Ozsváth
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