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Nach Schließung der Balkanroute
Kein Durchkommen mehr

„Es ist richtig, das Durchwinken zu beenden“ – mit diesen Worten hat Österreichs Außenminister Kurz die Entscheidung der Balkanstaaten begrüßt. Ohne Stopp des staatlich organisierten Weitertransports Richtung Mitteleuropa, so Kurz, würde man nur immer neue Flüchtlinge anziehen.

Die geänderten Regeln gelten seit Mitternacht: einreisen darf seitdem nur noch, wer ein gültiges Visum besitzt oder direkt an der Grenze Asyl beantragt. Dies hatte zuerst das Schengen-Land Slowenien so beschlossen, kurz darauf zogen dann auch Kroatien, Serbien und Mazedonien nach. „Damit wird die Balkanroute praktisch geschlossen“, so teilte das Innenministerium in Belgrad mit. Man wolle nicht selbst zur Sammelstelle für Flüchtlinge werden.

Mehrere tausend Migranten sind zurzeit in den Balkanstaaten unterwegs – sie haben nun kaum noch eine Chance, weiterzukommen.

Und Albanien hat vorsorglich mitgeteilt, dass es nicht als Alternativroute zur Verfügung stehe. „Wir öffnen unsere Grenze nicht“, sagte Ministerpräsident Rama.

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