Flüchtlinge am Grenzzaun zwischen Griechenland und Mazedonien. Foto: picture alliance | dpa

An der griechisch-mazedonischen Grenze
Verzweifelte Flüchtlinge

Frauen, Kinder und Männer sitzen im Flüchtlingslager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze fest. Denn für die meisten ist ein Vorwärtskommen Richtung Nordwesteuropa so gut wie unmöglich geworden. Derzeit warten rund 12.000 Menschen. Auch bei nächtlichen Temperaturen um 5 Grad. Die meisten schlafen in kleinen Igluzelten. Doch bei Regen dringt jedes Mal Wasser ein. Sofort verwandelt sich der Boden in Matsch. Niemand will hier bleiben. Aber Mazedonien öffnet die Grenze immer nur kurz, lässt nur wenige ausgewählte Flüchtlinge durch.

Der EU-Sondergipfel mit der Türkei am kommenden Montag hat sich auch bis nach Idomeni rumgesprochen – so auch die vielen Forderungen von Politikern. Etwa, dass keine Wirtschaftsflüchtlinge nach Europa mehr durchgelassen werden dürfen und dass Flüchtlinge auch wieder in die Türkei zurück müssen. Karin Senz berichtet aus Idomeni.

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Karin Senz über die Situation in Idomeni.
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Nach heftigen Regenfällen in der Nacht sind die Bedingungen in Idomeni noch schwieriger geworden. Foto: picture alliance | dpa
Nach heftigen Regenfällen in der Nacht sind die Bedingungen in Idomeni noch schwieriger geworden. Foto: picture alliance | dpa
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