Mohmad (im blauen Hemd) und Jusuf (Mitte) zeigen uns mit Handys gedrehte Videoaufnahmen von ihren vergeblichen Versuchen, die serbisch-kroatische bzw. serbisch-ungarische Grenze zu passieren. Foto: BR | Dejan Stefanovic

Auswirkungen der Flüchtlingspolitik auf der Balkanroute
Frustrierte Flüchtlinge

Seit Österreich Tageskontingente für Flüchtlinge eingeführt hat, kam der bisher organisierte Flüchtlingstransfer zwischen Serbien, Kroatien und Slowenien zum Erliegen. Flüchtlinge werden seitdem scheinbar wahllos hin und her geschoben. In Belgrad erzählt uns ein Iraker eine fast unglaubliche Geschichte von serbischen Polizisten, die Flüchtlinge mit einem Bus von der serbisch-kroatischen an die serbisch-ungarische Grenze fuhren und sie dort aussetzen mit den Worten: Sucht euch selbst eine Lücke im Zaun. Ein Handyvideo belegt zumindest, wie eine Gruppe von Flüchtlingen im Regen an der Stacheldrahtgrenze zu Ungarn entlang ziehen.

Handyvideo eines Flüchtlings

von der serbisch-ungarischen Grenze.

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Frustrierte Flüchtlinge, egal woher sie kommen, wissen nicht mehr wohin. Ein Iraker erzählt in Belgrad seine unglaubliche Fluchtgeschichte. Im Bild zu sehen sind junge Männer aus Nordafrika, dem Nahen Osten und Afghanistan im Park beim Belgrader Busbahnhof. Was sie verbindet ist, dass sie nach der Verschärfung der Einreisemöglichkeit nach Österreich und entlang der Balkanroute nicht mehr weiter kommen. Alternativen sehen sie nicht - sie werden es so oft versuchen, bis sie in den Westen gelangen. Foto: BR | Dejan Stefanovic
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