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Doppelter Grenzzaun in Mazedonien. Foto: BR | Michael Mandlik

Flüchtlinge
Wieder mehr „Illegale“ auf der Balkanroute

Mazedonien soll die Grenze zu Griechenland und damit die Hauptroute für Flüchtlinge über den Balkan schließen – das fordern Länder wie Ungarn und Polen, aber inzwischen auch Österreich. Deutschland ist dagegen. Die Balkanroute ist eines der Hauptthemen beim EU-Gipfel in Brüssel.

Die aktuelle Lage dort wird von vier Entwicklungen gleichzeitig geprägt: Die offiziellen Flüchtlingszahlen liegen derzeit deutlich niedriger als im Herbst, an manchen Tagen passieren nur wenige hundert Menschen, an anderen 2.000 bis 3.000 die jeweiligen Grenzen. Gleichzeitig wächst aber wieder die Zahl der illegalen Grenzübertritte, auch mit Hilfe von kriminellen Schleppern. Kroatien hat erstmals in größerer Zahl Flüchtlinge zurückgeschickt, mehr als 200 Menschen wieder Richtung Süden nach Serbien abgeschoben. Und Slowenien hat angekündigt, Österreich zu folgen die Zahl der durchreisenden Flüchtlinge durch Tageskontingente zu beschränken.

Bleibt die Frage, ob all dies Menschen abschreckt, über die Balkanroute Richtung Westeuropa zu kommen, oder ob sie schlicht Alternativrouten, etwa über Italien suchen. Berndt Körner, Vize-Chef der EU-Grenzschutzagentur Frontex sagt: Einfach stoppen lässt sich nichts. Solange die Fluchtursachen, etwa der Syrien-Krieg bleiben, bleiben auch Migrationsbewegungen.

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Länder wie Ungarn, Polen aber auch Österreich fordern von Mazedonien, Flüchtlinge an der Grenze zu Griechenland zu stoppen. Im Bild zu sehen ist der Grenzübergang Gevgelija. Foto: BR | Michael Mandlik
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