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Vladimir Putin besuchte am 17. Februar 2015 Budapest. Foto: picture alliance/dpa

Jobbik in Ungarn
Moskaus fünfte Kolonne?

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Die Flüchtlingskrise hat ihre Nutznießer: Parteien am rechten Rand in ganz Europa. Und Putin. Denn Europa ist in der Flüchtlingsfrage gespalten wie nie – eine Zerreißprobe. Wie sehr unterstützt Moskau rechtsextreme Bewegungen? Belegt ist: Der Front National in Frankreich hat eine Geldspritze aus Moskau bekommen.

Und Jobbik in Ungarn? Sie ist derzeit die zweitstärkste Partei in dem Land. Auffällig ist, dass die Rechtsextremen viel Geld für Wahlwerbung zur Verfügung haben. Sie teilen zunehmend die russische Weltsicht. Jobbik sei ein geradezu „unterwürfiger Diener der russischen Diplomatie“ geworden, meint der Direktor der Budapester Denkfabrik „Political Capital“, Peter Kreko.

Es gibt seiner Ansicht nach starke Hinweise auf Geldströme aus Russland – wie er in einer Studie nachweist. Im Zentrum steht der Jobbik-Europa-Parlamentarier Bela Kovacs – er ist ein Strippenzieher mit besten Moskau-Kontakten. Mit Geld, dass er in Russland gemacht hat, finanzierte er Jobbik in der Anfangsphase, „als die Partei jeden Cent brauchte“, so Kreko. „Kovacs war der wichtigste Mäzen von Jobbik“.

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