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Grenzkontrolle Walserberg. Foto: BR

Grenzkontrolle wie in alten Zeiten
Warten, Warten, Warten

Die „vorübergehende Maßnahme“ als Dauereinrichtung: dass an den Autobahngrenzen bei der Einreise von Österreich nach Deutschland inzwischen lückenlos von der deutschen Bundespolizei kontrolliert wird, daran hat man sich beinahe schon gewöhnt – beinahe. Denn natürlich verursachen die manchmal kilometerlangen Warteschlangen Ärger und Frust – bei denen, die in der Schlange stehen, aber auch bei den Anwohnern, die die Folgen der Grenzkontrollen tagtäglich vor Augen haben. Sogenannte „Schleichwege“, um Wartezeiten wie auch Kontrollen auf den Autobahnen zu vermeiden, gibt es nämlich auch nicht: sämtliche Verkehrsverbindungen zwischen den Ländern wie etwa auch Bundesstraßen werden inzwischen polizeilich überwacht. Wobei zu sagen ist, dass erstens nicht immer, also rund um die Uhr, Wartezeiten entstehen und zweitens die Bundespolizei sehr flexibel auf Situationen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen reagiert. Je nach Dichte des Reiseverkehrs werden zusätzliche Kontrollpositionen eingerichtet bzw. zusätzliche Fahrbahnen zur schnelleren Abwicklung freigegeben.

 

Denn Sicherheit geht nun mal vor in den Tagen erhöhter Terrorgefahr in ganz Europa, weswegen nicht nur nach möglichen illegalen Migranten und deren Schlepper gefahndet wird, sondern ebenso nach Terrorverdächtigen, Waffen und Sprengstoff. So sehr die Kontrollmaßnahmen auf einer der wichtigsten Verkehrs- und Wirtschaftsrouten Europas den internationalen Warenverkehr wie auch die lokale Wirtschaft von Anrainern und grenznahen Unternehmen beeinträchtigen mögen – dass diese Maßnahmen notwendig und richtig sind, davon scheint die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung überzeugt zu sein.

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Beitrag: Michael Mandlik

Kamera: Alex Goldgraber

Schnitt: Christine Dériaz

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