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Finale der Europameisterschaft 1976 in Belgrad. Antonin Panenka verlädt Sepp Maier und sichert seinem Land nicht nur den Titel, sondern sich selber auch einen Eintrag in den Geschichtsbüchern. Foto: picture-alliance/dpa

Der Hexenkessel von Belgrad
Das „Marakana“-Stadion

Es ist ein bisschen abgerockt, das Heim-Stadion von „Roter Stern Belgrad“. 1964 wurde es eröffnet, es fasst bis zu 60.000 Zuschauer. Die Fans nennen das Rajko Mitic-Stadion nur liebevoll „Marakana“, nach dem brasilianischen Vorbild.  Hier wurde Fußball-Geschichte geschrieben, etwa von Antonin Panenka, der mit einem Elfmeter 1976 die Tschechoslowakei zum Europameister machte. Beim Lokalderby gegen den verhassten Konkurrenten Partizan Belgrad fliegen regelmäßig Sitzschalen, Bengalos und Böller, auch Spielabbrüche sind normal im Hexenkessel des Marakana.

Aber hier wird nicht nur Fußball-Geschichte geschrieben: Während der Balkankriege rekrutierte Warlord Zeljko Raznatovic, alias „Arkan“, unter den „Delije“, den Hooligans von Roter Stern Belgrad, Killer für seine Mörderbanden. Die „Delije“ waren aber auch beim Sturm auf das Parlament dabei, als im Jahr 2000 Diktator Milosevic gestürzt wurde.

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Früher regelmäßig ausverkauft, nun häufig spärlich besetzt. Die Stimmung kann es trotzdem mit den vollen Arenen Europas mithalten. Foto: BR | Jan Heier
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