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23. Dezember 2015

Frieren und Bangen in Gevgelija

https://soundcloud.com/ard_studio_wien/fluchtlinge-frieren-und-bangen-in-gevgelija-autor-stephan-ozsvath/s-MMhdi

Noch immer kommen täglich bis zu dreitausend Flüchtlinge in Gevgelija an der mazedonisch-griechischen Grenze an. Offiziell durchgelassen werden nur noch Menschen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Die anderen werden zurück geschickt. Oder sie suchen Schlupflöcher in den Sperren. Mancher Polizist drückt beide Augen zu, wenn das Bakschisch stimmt, berichten Flüchtlinge.

Mittlerweile ist es kalt geworden in Gevgelija. Viele Flüchtlinge – oft Familien mit Kindern – sind deshalb krank. Die Temperaturen machen ihnen zu schaffen, erzählt Rot-Kreuz-Helferin Tanja Antic, und sie haben Magenprobleme: Weil sie schlecht, unregelmäßig oder gar nicht essen.

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