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22. November 2015

„Wir schaffen das“ – freiwillige Helfer entlang der Balkanroute

Ralf Borchard und Stephan Ozsváth beschreiben die Balkan-Route einmal anders: Aus der Sicht der freiwilligen Helfer.

Hunderttausende Flüchtlinge sind über die Balkanroute in den letzten Monaten bereits nach Deutschland gekommen – das Ziel der meisten, die geflohen sind: aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und vielen anderen Ländern.

Entlang der Route sind unzählige freiwillige Helfer, die da sind, wo der Staat oft fehlt. Sie verteilen Essen und Kleider, sie kochen, sie geben Informationen, sie spielen mit den Kindern, sie trösten, sie schlichten Streit, sie übersetzen. Sie sind oft selbst am Limit.

Wir haben in den vergangenen Monaten auf unseren Recherche-Reisen entlang der Balkanroute viele Menschen getroffen, die einfach das Naheliegende tun: Sie helfen Menschen, die in Not sind und Hilfe brauchen. Und sie kommen aus aller Herren Länder. Es ist eine Internationale der Helfer.

Ihre Motive mögen sehr unterschiedlich sein. Manche wollen mit eigenen Augen sehen, was geschieht. Andere wollen ein politisches Zeichen setzen: Willkommenskultur gegen Zaundebatten. Wieder andere sagen einfach nur: Mir geht es gut, andere brauchen meine Hilfe.

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