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11. September 2015

„Ein Viertel sind gar keine Flüchtlinge“ – die Schattenseiten offener Grenzen

Deutschland ist ein Vorbild, Angela Merkels offene Arme sind beeindruckend – sagt Merouane Missaoua, der seit Tagen am überfüllten Wiener Westbahnhof als Übersetzer Flüchtlingen aus Syrien bei der Weiterreise hilft. Doch man muss auch die andere Seite sehen, fügt der Dolmetscher hinzu: mindestens ein Viertel der Menschen die kommen, sind seiner Einschätzung nach gar keine Flüchtlinge, viele geben sich nur als Syrer aus, sagt er: „Ich treffen jeden Tag Menschen etwa aus Ägypten, Marokko und Algerien. Ich erkenne sie sofort am Dialekt. Wenn ich nachfrage, sagen sie ganz offen: Es ist eben jetzt oder nie, gratis nach Europa zu kommen.

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