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7. September 2015

Mazedonien, Serbien und Ungarn: Neue Ankunftswelle von Flüchtlingen

In Ungarn treffen kontinuierlich weiterhin neue Flüchtlinge aus Serbien ein. In Südserbien wiederum kamen über das Wochenende 4.000 Flüchtlinge an, die über die serbisch-mazedonische Grenze drängten. In dem serbischen Aufnahmelager Miratovac bei Presevo, an der Grenze zu Mazedonien, werden Montag mehrere tausend Menschen erwartet.

Der Zustrom ist auch deswegen so massiv, da in Ungarn am 15. September neue gesetzliche Regeln für einen erhöhten Grenzschutz in Kraft treten. Es werden dann speziell für den Grenzeinsatz ausgebildete Polizisten eingesetzt, und der illegale Grenzübertritt als Straftat und nicht mehr als Verwaltungsübertretung geahndet. Auch soll die ungarische Armee zum Einsatz an den Grenzen kommen, wenn das Parlament demnächst über einen solchen Einsatz abstimmt.

Über die Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze berichtet ARD-Korrespondent Till Rüger.

http://youtu.be/woDr7xwX1xg

Beitrag: Till Rüger | Kamera: Dejan Acevski | Schnitt: Christine Dériaz

 

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