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25. August 2015

Ungarn baut den Grenzzaun zu Serbien planmäßig weiter

Zwei Tage nach der erneuten Öffnung der Grenzen in Mazedonien sind hunderte Flüchtlinge über Serbien in das EU-Mitgliedsland Ungarn eingereist. Entlang der Bahnstrecke, in der Nähe des südungarischen Dorfs Roszke, überquerten allein am Montagabend mehr als tausend Migranten die Grenze. Die meisten von ihnen stammten aus dem Bürgerkriegsland Syrien. Die Flüchtlinge passierten die serbisch-ungarische Grenze in einem Abschnitt, der noch nicht durch den vier Meter hohen Grenzzaun abgeriegelt ist, den Ungarn entlang seiner 175 Kilometer langen Grenze zum Nicht-EU-Land Serbien bis kommenden Montag fertigstellen will. Die ungarische Regierung reagiert auf die gegenwärtige Flüchtlingskrise mit einem strikten Abschottungskurs.

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