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21. Juli 2015

Wie immer mehr Ungarn – auch gegen den Willen ihrer Regierung – Flüchtlingen helfen

Mehr als 80-tausend Flüchtlinge sind seit Beginn des Jahres schon über die grüne Grenze nach Ungarn gekommen. Vor allem aus Serbien. Der rechtsnationalen Regierung unter Premier Orban ist das ein Dorn im Auge. Sie will die Flüchtlinge nicht aufnehmen, nennt sie sogar Kriminelle. Um weiteren den Weg abzuschneiden, baut sie seit vergangener Woche an der süd-ungarischen Grenze einen Stacheldrahtzaun – für umgerechnet mehr als 20 Millionen Euro. Doch immer mehr Ungarn wehren sich gegen diese Politik. Sie wollen Flüchtlingen helfen. Ehrenamtlich und auf eigene Faust.

Eine Reportage von Ingo Bötig.

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