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17. Juli 2015

Stacheldraht entlang der süd-ungarischen Grenze – wie das Land den Flüchtlingsstrom aufhalten will

Vier Meter hoch und ganz oben Stacheldrahtrollen – mit messerscharfen Klingen, Zentimeter für Zentimeter. So soll der neue Zaun aussehen, den Ungarns Regierung in den kommenden Monaten aufziehen will. Um das der Öffentlichkeit lautstark und unmissverständlich kund zu tun, reiste Innenminister Pinter persönlich nach Mórahalom, einen kleinen Ort an der Grenze zu Serbien. Als er ankam, waren Dutzende Kameras und Mikrofone auf ihn gerichtet. Pinter kletterte auf ein extra aufgestelltes Podium. Ein bizarrer Augenblick auf heißem trockenen Sandboden, zwischen lichten Bäumen, Baumaschinen und Arbeitern, die sogar während der Pressekonferenz an dem umstrittenen Grenzzaun weiterbauten.

Kommentare (1)

Weida am

Die Ungarn haben das Recht die Aussengrenzen der EU zu schützen.Schon einmal waren die Ungarn Vorreiter und öffneten Ihre Grenzen für ein friedliches und sicheres Europa,der Gedanke war gut leider ging es nach vielen Jahren schief.Das ist nicht das Europa welches wir wollten …

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