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10. April 2015

Rapper und Ramschverkäufer – das Roma-Viertel Shutka in Skopje

Der Bürgermeister von Shutka ist ein Rom – und die etwa 20.000 Bewohner des Viertels in der mazedonischen Hauptstadt Skopje auch. Die Straßen sind löchrig, die Stromzähler überflüssig, die Leute hier sind nicht reich. Kleine Handwerker und Händler versuchen, ihren bescheidenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Das ist nicht einfach, denn die Bewohner von Shutka haben gerade mal Geld zum Überleben. Viele sprechen etwas Deutsch: Sie waren schon mal in Deutschland – als Asylbewerber. Das ist schwieriger geworden. Denn Mazedonien gilt mittlerweile als „sicheres Herkunftsland“, Roma werden schon an der Grenze aus den Bussen gefischt.

Aber Shutka ist auch eine bunte Gemeinschaft. Vor dem Roma-Feiertag läuft der Festtagsbraten durch die Straßen oder faulenzt – angeleint am Zaun – in der Sonne. Und die Rapper aus Shutka erzählen von ihrem Viertel.

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