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26. Februar 2015

Rumäniens Präsident setzt auf Deutschland – und die Nato

Klaus Iohannis will frischen Wind in die rumänische Politik bringen, das von Armut und Korruption geprägte Image seines Landes verbessern und vor allem deutsche Investoren anlocken. Der 55jährige – der erste rumänische Präsident mit deutschen Wurzeln – will bei seinem Antrittsbesuch in Berlin auch für einen möglichst schnellen Beitritt Rumäniens zur Schengen-Zone werben. Und die Ukraine-Krise wird bei den Gesprächen mit Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Schwerpunkt sein: „Rumänien fühlt sich nicht militärisch bedroht. Wir gehen nicht davon aus, dass der Konflikt auf Rumänien überschwappt. Aber: wir wollen für jeden Fall gewappnet sein“, so Iohannis im ARD-Interview. Er setzt auf mehr Nato-Präsenz in Rumänien, will den eigenen Verteidigungshaushalt erhöhen, kritisiert Ungarn für seine Russland-Freundlichkeit und betont: sollte es erforderlich sein, werde Rumänien verschärfte EU-Sanktionen gegen Russland mittragen.

Kommentare (1)

Cornelia Cosma am

Ein wunderbar, modester, integrer, gradliniger Mensch, den Rumänien, sofort nach der Wende gebraucht hätte.
Wünsche ihm viel Kraft, Ausdauer und allzeit gutes Gelingen. Ich hoffe weiter und wünsche mir, dass er all die Menschen findet, sich mit ihnen umgibt, die ihm in seiner schwierigen Aufgabe auf dem Weg beistehen und unterstützen… Mein Vertrauen hat er!

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