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26. Februar 2015

Nato warnt vor russischem Eingreifen in Moldau – zurecht?

Der rumänische Präsident Klaus Iohannis (li.) gemeinsam mit dem moldawischen Regierungschef Chiril Gaburici (re.) bei seinem Besuch in Chisinau am 24.02.2015 - Foto: picture alliance | dpa
Der rumänische Präsident Klaus Iohannis (li.) gemeinsam mit dem moldawischen Regierungschef Chiril Gaburici (re.) bei seinem Besuch in Chisinau am 24.02.2015 – Foto: picture alliance | dpa

Eskaliert die Ukraine-Krise in Richtung Moldau? Der Nato-Oberbefehlshaber in Europa, US-General Philip Breedlove, sieht diese Gefahr. Vor Kongressabgeordneten in Washington hat er vor einer russischen Aggression in der Republik Moldau gewarnt.

Moldau liegt zwischen Rumänien und der Ukraine, trotz der neuen, offiziell pro-europäischen Regierung in Moldau ist der russische Einfluss dort jetzt schon groß. Dies gilt erst recht für die abtrünnige Provinz Transnistrien, wo seit langem russische Truppen stationiert sind.

Einer der führenden europäischen Moldau-Experten widerspricht dem Nato-Oberbefehlshaber. Der rumänische Politikwissenschaftler Dan Dungaciu hält eine neue russische Militäraktion in Moldau für unwahrscheinlich. Russland habe seine in der Ukraine angestrebten Ziele – Sicherung des russischen Einflusses, dauerhafte Destabilisierung, Verhinderung einer Nato-Annäherung – in Moldau schon erreicht, so Dungaciu im ARD Interview.

https://soundcloud.com/ard_studio_wien/nato-warnt-vor-russischem-eingreifen-in-moldau-zurecht

Foto: BR | Herbert Gruenwald – Der rumänische Politikwissenschaftler und Moldau-Experte Dan Dungaciu im ARD Interview mit Ralf Borchard.

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