Archiv
3. November 2014

Präsidenten-Wahl: Empörung über Probleme für Rumänen im Ausland

„Stichwahl um Präsidenten-Amt“ – Ein Audio-Beitrag von Ralf Borchard

In Rumänien wird eine Stichwahl am 16. November über den künftigen Präsidenten entscheiden. Der Zweikampf lautet: Victor Ponta, 42, Sozialdemokrat, derzeit Premierminister gegen Klaus Iohannis, 55, Kandidat des liberalen Parteienbündnisses, derzeit Bürgermeister von Sibiu (Hermannstadt). Für Empörung sorgt die schlechte Organisation der Wahl an zahlreichen Konsulaten und Botschaften im Ausland. Tausende im Ausland lebende Rumänen mussten stundenlang Schlange stehen, viele warteten vergeblich und konnten gar nicht mehr abstimmen. In München, London, Paris und anderen Städten kam es zu Protesten, auch vor dem Außenministerium in Bukarest wurde deshalb demonstriert. Der Vorwurf an die Regierung: man habe die Wahlen im Ausland mit Absicht schlecht organisiert, da die meisten dort lebenden Rumänen erfahrungsgemäß gegen Victor Ponta stimmen. Schätzungsweise 3,2 Millionen Rumänen leben im Ausland, Rumänien selbst hat 19 Millionen Einwohner. Abgestimmt haben in den 294 Wahllokalen im Ausland laut zentralem Wahlbüro in Bukarest bis gestern 23 Uhr 153.677 Wählerinnen und Wähler. Insgesamt lag die Beteiligung an der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Rumänien bei 53 Prozent.

Wie die Rumänen im Ausland die Wahl erlebten.

 

Kommentare (2)

Jürgen + Corina am

Totales Chaos , Präsidentenwahl Rumänien !!
Wir waren in Bonn und haben 8 Stunden im Regen gestanden um im Konsulat die Stimme abgeben zu können . Wer 8 Stunden ausharren kann , der wird sich richtig freuen wenn Herr Ponta verliert !!!!!!!!

    Jürgen + Corina am

    Super der neue Präsident
    KLAUS JOHANNIS

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.