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22. Oktober 2014

Urlaub daheim: Albaner baden gerne im „eigenen Meer“

Die Zeiten, als man Witze über „einen albanischen Tourist im Westen“ erzählte, sind vorbei. Mit der Öffnung des Landes und der Reisefreiheit haben viele Albaner die Möglichkeit, fremde Länder zu entdecken. Doch die meisten albanischen Familien verbringen ihren Urlaub weiterhin im eigenen Land: Albanien verfügt über 460 km Küstengebiet an der Adria und dem Ionischen Meer, vier schöne Seen und hohe und bizarre Bergketten.

Durres, Vlora und Saranda sind die Lieblingsurlaubsorte vieler einheimischer Albaner, aber auch für Albaner aus dem Kosovo und aus Mazedonien. Die albanische Riviera bietet zahlreiche schöne Strände. Ksamil, gegenüber der Insel Korfu, ist ein Lieblingsort auch für Urlauber aus anderen Ländern, wie aus Polen, der Tschechien, aber auch aus Italien und Griechenland. Hinzu kommen Velipoja im Nordwesten, Shengjin bei Lezha und Divjaka, wo sich die größte Lagune des Landes und ein schöner großer Wald befinden.

Die albanischen Strände haben einige Vorteile: sie befinden sich in der Nähe von kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten, so dass man tagsüber in der Sonne liegen kann, und dann innerhalb von 30 Minuten bis zu einer Stunde die größten archäologischen Stätten bequem erreicht: Wie Butrint bei Saranda oder Apolonia, wo sogar Oktavian, der Adoptivsohn von Cäsar, studierte.

Albanien hat ein Mittelmeerklima mit einem milden Winter und einem heißen Sommer. Im Jahr werden über 250 Tage mit Sonne registriert. Die Badesaison beginnt im Mai und dauert bis Oktober, aber die Tapferen können das ganze Jahr über im Wasser plantschen.

Mitarbeit: Astrit Ibro

Kommentare (1)

Gentos am

Albanien ist toll!

In Tirana eröffnen derzeit neue Clubs, es hat zudem viele Bars und Diskotheken.

Theth, Shkodra, Korca usw. sind auch eine Reise Wert. Albanien hat mehr als 4 Seen, doch diese wo sie meinen sind wohl die grössten.

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