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19. Oktober 2014

25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs – Istvan Horvath ehemaliger ungarischer Innenminister

Istvan Horvath erinnert sich an die Verhandlungen mit der DDR

Istvan Horvath war von Dezember 1987 bis Januar 1990 Ungarischer Innenminister, und als solcher auch für den Zustand und die Sicherheit der Ungarischen Grenzanlagen, sowie die Grenztruppen verantwortlich. Gemeinsam mit Ungarns Ministerpräsident Miklos Nemeth hatte er entscheidenden Anteil am Abbau der Grenzanlagen zu Österreich im Mai 1989. Wachtürme und Stacheldraht waren damit Vergangenheit, der „Eiserne Vorhang“ – die Trennung zwischen Ost und West – wurde nach über 40 Jahren plötzlich durchlässig.

In „@Interview“ erzählt Istvan Horvath im Gespräch mit ARD Korrespondent Till Rüger was ihn damals bewegte, wie es zur Entscheidung über den Abbau des Eisernen Vorhanges kam, und wie die verantwortlichen Funktionäre in der DDR-Führung reagierten. Die Öffnung der Grenze zu Österreich ermöglichte unter anderem vielen DDR-Bürgern die Flucht in den Westen, und trug damit entscheidend zum Ende der DDR bei.

http://youtu.be/M_V-vXo12-0
Interview: Till Rüger | Kamera: Alex Goldgraber | Schnitt: Günter Stöger

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