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24. Juni 2014

WM künftig ohne Balkan-Mannschaft

Noch ein Spiel müssen die Zmajevi (Drachen) gegen den Iran bestreiten, dann fährt die bosnische Nationalmannschaft nach Hause. „Es ist normal, dass wir enttäuscht sind, weil wir alle wissen, dass es besser sein könnte“, sagte Stuttgarts Stürmer Vedad Ibisevic nach den zwei knappen Niederlagen gegen Argentinien (1:2) und Nigeria (0:1). „Nun versuchen wir gegen den Iran einen guten Eindruck zu hinterlassen“, so der Bosnier, „ und in Ehren ´Auf Wiedersehen´ zu sagen von diesem wunderbaren Turnier.“ Und Stürmer Edin Dzeko blickt auf seiner Facebook-Seite bereits in die Zukunft: „Unsere Mission, eine starke und bestimmende Nationalmannschaft zu schaffen, beginnt erst.“

„Wie Kroatien auf das WM-Aus reagiert“ – Ein Audiobeitrag von Ralf Borchard


Auch in Kroatien ist der Frust groß nach der 1:3-Niederlage gegen Mexiko. „Enttäuschung und Trauer bei den Fans überall in Kroatien“, „Aus der Traum“, „Das Debakel dieser Generation“. Die Titelseiten der Zeitungen waren eindeutig, da war die Rede von der „Katastrophe von Recife“. Kroatien könne mehr. „Wir hatten eine schwere Gruppe“, sagt Kroatiens Nationaltrainer Niko Kovac über die Gruppe A mit Gastgeber Brasilien, Mexiko und Kamerun, „aber wir haben eine Mannschaft mit einer guten Perspektive“. Er will als Nationaltrainer weitermachen, obwohl die Nationalelf bereits in der Vorrunde ausgeschieden ist. „Ich habe einen Vertrag und wüsste nicht, warum es nicht weitergehen sollte.“

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