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20. Juni 2014

„Ein Albtraum“ – schwere Unwetter fordern mindestens 12 Tote in Bulgarien

„Schwere Unwetter fordern mindestens 12 Tote“ – Ein Audiobeitrag von Stephan Ozsváth

Nach der Überschwemmung in Varna (Bulgarien) - Foto: picture alliance / dpa
Nach der Überschwemmung in Varna (Bulgarien) – Foto: picture alliance / dpa

Schwere Unwetter und Dauerregen haben in Bulgarien mindestens zwölf Menschenleben gefordert. Am schlimmsten war die Situation in der Schwarzmeer-Stadt Varna. Dort entstand aus dem Dauerregen eine meterhohe Flutwelle, die alles mit sich riss: Menschen und Autos.

Aktuelle Bilder und Videos der Überschwemmungen: BTV News.bg

Der etwas tiefer gelegene Stadtteil Asparachuvo war komplett überflutet. „Es war ein Albtraum“, erzählt ein Anwohner. Alleine in Varna starben mindestens 10 Menschen. Augenzeuge Plamen Petrov erinnert sich mit Grauen: „Ich habe zwei oder drei Leichen auf der Straße gesehen, man hat ein ertrunkenes Kind herausgeholt, auch einen Mann, der zwischen zwei Autos zerquetscht wurde – das Wasser hatte ihn fortgespült“.

Auch in Dobritsch, etwa 50 Kilometer nordwestlich von Varna, starben zwei Menschen. Die Zahl der Todesopfer könnte sich noch erhöhen, weitere Menschen werden vermisst.

Im überschwemmten Schwarzmeerkurort „Albena“ bei Dobritsch werden jetzt hunderte Touristen mit Hubschraubern evakuiert. 6 Hotels sind vom Wasser vollständig abgeschnitten.

Für den kommenden Montag hat die Regierung in Sofia einen nationalen Trauertag ausgerufen.

Kommentare (13)

Mäueler am

Hallo zusammen,
wir fliegen am 09,09.ins Gergana.Unser Reiseanbieter 1 2 fly und TUI wissen angeblich nichts von der Schließung nach dem Unwetter. Angeblich ist das Gergana nicht geschlossen! Stimmt das ??

Vielen Dank für eine Antwort.

Ralf am

Kaliakra ist ok!

M. am

Und was ist mit Kaliakra? Wollte dieses Jaht wieder hin.

Ralf am

wir waren zu dem zeitpunkt im gergana.
Lobby ist teilweise eingestürzt. Evakuierung erfolgte mit Viehtransportern und Baggern. Danach in ein sammelhotel zur verteilung auf naheliegende hotels. wir haben wohl das schlimmste erwischt. Feucht, schmutzig, insektenbefall und grotten-schlechtest essen (orchidea park)

katrin am

Das gergana ist nicht eingestürzt..so ein quatsch!!!! Die terasse ist kaputt!! In zwei wochen öffnet es wieder!! Man kann auch übertreiben!!

    Anita am

    Wir fliegen am 22.07 nach Bulgarien wollten ins Gegana Beach aber es wurde uns am18.07 mitgeteilt das es noch geschlossen ist

Andrea am

Hallo
bin ganz erschrocken. Wir machen seit Jahren im Gergana Urlaub, außer dieses Jahr…
Welches Hotel ist denn eingestürzt??
Im Internet finde ich keine detaillierten Infos.

    Netty am

    Ja das Gergana Hotel ist eingebrochen! Na dann seit mal froh das ihr dieses Jahr nicht da war!

      Karl am

      bin heute aus Albena, Hotel Gergana und Hotel Ralitsa, vom Urlaub gekommen. Es ist viel kaputt gegangen aber es ist „kein“ Hotel eingestürzt. Der Strand ist teilweise weggeschwemmt worden aber man konnte 2 Tage danach am Strand ohne Gefahr baden. Selbst im Hotel Gergana, wo ich, bis zur Evakuierung, unterbebracht war, konnte man wieder gefahrlos den Urlaub geniesen. Es war ein Abenteuerurlaub aber ich werde wieder nach Albena ins Hotel Gergana kommen. Das Hotel liegt einfach gut und die Bulgaren sind nett.

    Netty am

    Das Gergana Hotel hat es getroffen! Na da habt ihr ja Glück das ihr dieses Jahr nicht da wart!!!!

Netty am

Hallo wir waren direkt vor Ort die Helfer haben super Arbeit geleistet auch Evakuierung des eingestürzten Hotel ging super alle Touristen waren sehr ruhig!!! Wir haben im Nachbarhotel Urlaub gemacht und sollten eigentlich an dem Tag nach Hause fliegen aber da ging nix! Wir sind einen Tag später geflogen und sind jetzt in Sicherheit! Das Personal hat sich sehr gut verhalten und hat auch die Touristen ruhig gehalten! Danke das uns nix passiert ist Wir war nämlich mit zwei kleinen Kindern da!!!!

Dana am

Meine Mutter ist zur Zeit in Albena im Urlaub sie wurden gestern in ein anderes Hotel evakuiert weil ihres vom Wasser total abgeschnitten war

    Gast am

    Ich dachte es mir, klar sind davon auch Urlauber betroffen.

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