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20. Mai 2014

Neue ethnische Spannungen in Mazedonien

Nach dem Mord an einem 18-Jährigen ist es in Skopje erneut zu Gewalttaten zwischen ethnischen Albanern und Mazedoniern gekommen. Angel P., der erst vor wenigen Tagen Abitur gemacht hatte, beobachtete, wie mehrere Albaner sein Fahrrad klauen wollten. Als Angel die Diebe zur Rede stellte, traf ihn ein Messerstich ins Herz. Der mutmaßliche Täter wurde inzwischen gefasst, gegen ihn wurde Mordanklage erhoben.

Nicht verhindern konnte die Polizei die anschließenden Ausschreitungen in dem Viertel Gjorce Petrov, das hauptsächlich von ethnischen Mazedoniern bewohnt wird. Die Randalierer zerstörten Autos und Läden, die Albanern gehören. Nur etwa jeder Vierte in Mazedonien gehört der Minderheit an.

Vorfälle wie dieser häufen sich in Mazedonien. Ein Funke genügt, und sofort lodert der Hass zwischen den Ethnien wieder auf…

Kommentare (5)

Makedonier am

@Vardarovic.

Ja wir sind Makedonier. Das Du Grieche bist riecht man 100m gegen den Wind in dem Du versuchst Makedonier als „Slaven“ zu etikettieren.
Gruss Balkanunmensch

    Der Makedone am

    Baldige Namensänderung anstehend.

    Letztens habe ich gelesen, dass die neue Regierung der Republik FYROM sich vom Makedonismus verabschieden möchte. Sie will die Provokationen gegenüber dem „guten Freund Griechenland“ beenden, hat sogar festgestellt, dass die Statuen griechischer Soldaten nicht identitätsstiftend seien, will diese womöglich abreissen, und die Namen der Strassen, Plätze, Autobahnen, Stadien und Flughäfen nicht mehr nach Griechen benennen.

    Auf der Tageskarte steht die … Änderung des Staatsnamens der Republik FYROM, es soll keinen Bezug mehr zu uns Makedonien haben, keinen zu Griechenland.

    Was ist denn los, haben die bulgarophonen Slawen inzwischen eingesehen, dass sie keine Makedonen sind, sondern bulgarophone Slawen, und mit ihnen die anderen Minderheiten der Roma und Türken?

    Was werden dann die germanophonen Gazetten, die schon in hysterischer Weise von „Mazedonien“ berichteten, wenn sie vom einstigen südjugoslawischen Zipfel berichteten, den Tito Makedonien umtaufte? Wie werden sie euch dann nennen?

    Auf jeden Fall ist es der richtige Schritt, sich einen neuen Namen zu geben, ohne Bezug zu Griechenland oder seiner jahrtausendealten Geschichte. Diese wenigen Menschen, die im Südwesten des Landes leben, wie Monastiri etc. werden früher oder später sicher den griechischen Pass beantragen, da die islamischen Albaner sich immer mehr in Kosovo und Albonien zusammenschließen werden, auch diejenigen, die meinen bulgarischstämmig zu sein sich an Bulgarien orientieren.

    Der Zug ist ins Rollen gekommen.

    Vardarovic am

    Hallo „Balkanunmensch“. Ihr Post ist ein einziger Hilfeschrei nach mehr Geltung. Es ist für uns Slaven sicher nicht leicht, im Schatten des Kulturgiganten Makedonien/Griechenland zu leben, aber so ist das Leben. Doch Sie wollen Kultur- und Identitätsdiebstahl betreiben, so kommt es mir nach dem lesen Ihres Beitrages vor. Allgemein benehmen sich die Roma von FYROM so, die um jeden Preis als „Makedonen“ bezeichnet werden sollen, um über diesen Weg ihre echte Identität zu tünchen, da diese Menschen auch als Slaven sich nicht ausgeben wollen. Beachten Sie zudem, daß nur 7% des historischen geographischen Gebietes in FYROM liegt, daraus können man nichts einfordern.
    (Vardarovic)

Makedonier am

Die Aussage das sich solche Vorfälle häufen ist fernab der Realität.

Vardarovic am

Ahoi, Sie schreiben oben „… Albanern und Mazedoniern …“
Na was denn nun, sind denn urplötzlich nicht alle in diesem Staat fyrom lebenden Menschen Mazedonier, sind die darin lebenden Albaner NUR Albaner und keine Mazedonier, und sind nur diejenigen, die KEINE Mazedonier aber Slaven sind, Mazedonier?

(Beitrag wurde von der Redaktion, aufgrund der Kommentarrichtlinien gekürzt)

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