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7. April 2014

Der Tag nach der Wahl in Ungarn

Noch wackelt die Zwei-Drittel-Mehrheit für Viktor Orban. An einem Sitz hängt es, ob er parlamentarisch so weitermachen kann wie bisher. Trotzdem stellt der rechtskonservative Premier schon einmal fest: „Alle Zweifel sind zerstreut.“ Die Wirtschaft, vor allem die ausländischen Unternehmen, sieht das etwas anders. Sie wartet nun auf Signale Orbans, ob er seinen „unorthodoxen Wirtschaftskurs“ mit der zum Teil einseitigen Belastung ausländischer Firmen, fortsetzt oder nicht. Auch die Börse reagiert nicht im Sinne Orbans: Die ungarische Währung verliert am Tag nach der Wahl. Die Opposition leckt derweil ihre tiefen Wunden. Ex-Premier Gordon Bajnai spricht von einer „vernichtenden Niederlage“. Und die rechtsextreme Partei Jobbik feiert das beste Wahlergebnis einer rechten Partei in der EU in den vergangenen Jahren.

Ungarisches Parlament, Budapest - Foto: ARD Wien
Ungarisches Parlament, Budapest – Foto: ARD Wien

„Der Tag nach der Wahl in Ungarn“ – Ein Audiobeitrag von Ingo Lierheimer (BR Vertretung im Studio Wien)

 

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