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10. Januar 2014

Proteste in Bulgarien: „Radikaler, aber gewaltfrei“

Beim Stichwort Bulgarien geht es in Deutschland zur Zeit vor allem um angebliche „Armutszuwanderung“. In Bulgarien selbst demonstrieren Bürger täglich gegen die Regierung – und das seit mehr als einem halben Jahr. Jetzt sollen die Proteste laut Organisatoren – Studenten, IT-Experten, Intellektuelle – einen neuen Höhepunkt erreichen, radikaler werden, aber gewaltfrei bleiben. Der 10. Januar gilt als Jahrestag der Parlamentserstürmung von 1997, als eine Hyperinflation den bulgarischen Staat fast zum Einsturz brachte. Die aktuellen Dauer-Demonstrationen spiegeln einerseits Resignation und Verzweiflung über Korruption und politische Mafia-Methoden im ärmsten EU-Land, andererseits formiert sich eine neue Zivilgesellschaft, die auf Unterstützung aus Brüssel und Berlin hofft.

„Anti-regierungsproteste in bulgarien steuern auf neuen höhepunkt zu“ von Ralf Borchard

 

Wenn Sie ein Feature zu den Hintergründen der Anti-Regierungsproteste in Bulgarien hören wollen, finden Sie nachfolgend den Link dazu (Erstsendung : August 2013).

„Wir sind das Volk – die bulgarische Bürgergesellschaft ist erwacht“